{"id":827,"date":"2021-08-22T19:58:02","date_gmt":"2021-08-22T19:58:02","guid":{"rendered":"http:\/\/wp.sgs-ev.de\/?page_id=827"},"modified":"2022-02-03T20:27:15","modified_gmt":"2022-02-03T20:27:15","slug":"felsenmeer","status":"publish","type":"page","link":"http:\/\/wp.sgs-ev.de\/?page_id=827","title":{"rendered":"Felsenmeer"},"content":{"rendered":"<p class=\"p1\"><span class=\"s1\">Geheimnisvolles Felsenmeer<\/span><\/p>\n<p class=\"p1\"><span class=\"s1\">Das nahe der historischen Grenze zwischen dem m\u00e4rkischen und kurk\u00f6lnischen Sauerland gelegene \u201eFelsenmeer&#8220; bei Hemer (58675, M\u00e4rkischer Kreis, NRW) ist wohl eine der interessantesten und geheimnisvollsten Landschaftserscheinungen Deutschlands.\u00a0<\/span><span class=\"s1\">Eingebettet in einen rund 150 Jahre alten Buchenwald ist dieser felsige, doch mit einer L\u00e4nge von rund 800 Metern und einer Breite von ca. 400 Metern recht kleine Gel\u00e4ndestreifen, aus geologischer, biologischer und &#8211; wie wir nun wissen &#8211; besonders aus arch\u00e4ologischer Sicht einzigartig!<\/span><\/p>\n<p class=\"p1\"><span class=\"s1\">Dies wird allein schon aus dem Faktum deutlich, dass schl\u00fcssige, wissenschaftlich fundierte Erkl\u00e4rungen f\u00fcr Ursprung und heutiges Erscheinungsbild des sogenannten \u201eFelsenmeeres&#8220; erst in den letzten beiden Jahrzehnten des 20. Jh. gefunden wurden!<\/span><\/p>\n<div data-reader-unique-id=\"63\"><br data-reader-unique-id=\"64\" \/><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-medium wp-image-842 alignleft\" src=\"http:\/\/wp.sgs-ev.de\/wp-content\/uploads\/2021\/08\/04E96302-855D-445D-813A-C9682072A690-300x225.jpeg\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"225\" srcset=\"http:\/\/wp.sgs-ev.de\/wp-content\/uploads\/2021\/08\/04E96302-855D-445D-813A-C9682072A690-300x225.jpeg 300w, http:\/\/wp.sgs-ev.de\/wp-content\/uploads\/2021\/08\/04E96302-855D-445D-813A-C9682072A690-1024x768.jpeg 1024w, http:\/\/wp.sgs-ev.de\/wp-content\/uploads\/2021\/08\/04E96302-855D-445D-813A-C9682072A690-768x576.jpeg 768w, http:\/\/wp.sgs-ev.de\/wp-content\/uploads\/2021\/08\/04E96302-855D-445D-813A-C9682072A690-1536x1152.jpeg 1536w, http:\/\/wp.sgs-ev.de\/wp-content\/uploads\/2021\/08\/04E96302-855D-445D-813A-C9682072A690-2048x1536.jpeg 2048w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/>Geologisch betrachtet, hat es seine Lage am \u00f6stlichen Rand eines von Wuppertal bis Balve reichenden Massenkalkzuges, eingebettet in das Rheinischen Schiefergebirge.<br data-reader-unique-id=\"66\" \/>Beherrscht wird das heutige Felsenmeer von den hier vorkommenden Karsterscheinungen wie Versturz- und Karrenfeldern sowie m\u00e4chtigen Kalkrippen und Gr\u00e4ben. Dies alles hat seine Grundlage in einem hier offen liegenden \u201eGundh\u00f6ckerrelief&#8220; (Hoffst\u00e4tter, M\u00fcncheberg-Pfeffer), welches vermutlich im Erdzeitalters des Terti\u00e4rs entstand, und einer nachpr\u00e4genden tektonischen Kluftbildung. Hinzu kommen durch Bergbau geschaffene Dolinen- und Pingenz\u00fcge sowie gro\u00dfr\u00e4umige Tagebaue.<\/div>\n<div data-reader-unique-id=\"63\"><\/div>\n<div data-reader-unique-id=\"63\"><\/div>\n<div data-reader-unique-id=\"63\">Unter Tage ist das gesamte Gebiet von nat\u00fcrlichen H\u00f6hlen und k\u00fcnstlich geschaffenen Hohlr\u00e4umen (= Stollen) durchzogen. Das Grundlagengestein ist mitteldevonischer Massenkalk mit einer maximalen M\u00e4chtigkeit von 1000 Metern und einem Alter von rund 360 Millionen Jahren.<br data-reader-unique-id=\"68\" \/><br data-reader-unique-id=\"69\" \/>Aus diesem Grund wurde das Felsenmeer 2008, als \u201enationales Geotop&#8220; ausgezeichnet!<br data-reader-unique-id=\"70\" \/><br data-reader-unique-id=\"71\" \/><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-medium wp-image-838 alignright\" src=\"http:\/\/wp.sgs-ev.de\/wp-content\/uploads\/2021\/08\/CFA29311-AF46-4798-8CF5-D52EC79AFFAB-300x225.jpeg\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"225\" srcset=\"http:\/\/wp.sgs-ev.de\/wp-content\/uploads\/2021\/08\/CFA29311-AF46-4798-8CF5-D52EC79AFFAB-300x225.jpeg 300w, http:\/\/wp.sgs-ev.de\/wp-content\/uploads\/2021\/08\/CFA29311-AF46-4798-8CF5-D52EC79AFFAB-1024x768.jpeg 1024w, http:\/\/wp.sgs-ev.de\/wp-content\/uploads\/2021\/08\/CFA29311-AF46-4798-8CF5-D52EC79AFFAB-768x576.jpeg 768w, http:\/\/wp.sgs-ev.de\/wp-content\/uploads\/2021\/08\/CFA29311-AF46-4798-8CF5-D52EC79AFFAB-1536x1152.jpeg 1536w, http:\/\/wp.sgs-ev.de\/wp-content\/uploads\/2021\/08\/CFA29311-AF46-4798-8CF5-D52EC79AFFAB-2048x1536.jpeg 2048w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/>Von Seiten der Flora und Fauna sind zun\u00e4chst f\u00fcr das Felsenmeergebiet der vorherrschende \u201eWaldmeister-Buchenwald&#8220; sowie Reste eines \u201eSchluchtwaldes&#8220; zu beachten. Diese bieten nun auch dem \u00fcbrigen Pflanzenbestand weitreichende Entfaltungsm\u00f6glichkeiten. Hiervon seinen nur die Vorkommen von Trauben-Holunder, Aronstab, Teufelskralle, Waldveilchen und Wei\u00dfwurz genannt.<br data-reader-unique-id=\"72\" \/>Die Tierwelt des Felsenmeerbereiches ist durchaus als reichhaltig anzusprechen. <br data-reader-unique-id=\"73\" \/>Neben den, in heimischen Mittelgebirgsregionen \u00fcblich vorkommenden, Feld-, Wald- und Schluchten-bewohnern wie Reh, Hase, Kaninchen, Fuchs und Dachs sowie kleineren S\u00e4ugern, ist das Vorkommen einer durchaus selten vorkommenden Tierpopulation zumindest nicht auszuschlie\u00dfen: jener der Wildkatze! Vermuten lassen das Sichtungen im Umfeld des Felsenmeeres, noch vor rund drei\u00dfig Jahren, besonders aber Sch\u00e4delfunde aus den H\u00f6hlen.<\/div>\n<div data-reader-unique-id=\"63\"><\/div>\n<div data-reader-unique-id=\"63\">Die schon immer f\u00fcr die Felsenmeerh\u00f6hlen und -stollen beschriebenen Fledermausvorkommen haben in den letzten zwei Jahrzehnten wieder erheblich zugenommen. Vorwiegend anzutreffen ist das Gro\u00dfe Mausohr (Myotis myotis), aber auch die Wasser- und sogar die Mopsfledermaus. Reich ist die Reptilien- und vor allem die K\u00e4ferfauna. Un\u00fcberh\u00f6rbar die der Vogelgesellschaften.<br data-reader-unique-id=\"75\" \/>In den Tiefen der H\u00f6hlen und Grotten sind jedoch auch noch wesentlich stillere und merkw\u00fcrdigere Bewohner anzutreffen! So u. a. die Pilze, von denen einige f\u00fcr den unbedarften H\u00f6hlenwanderer durchaus Gef\u00e4hrdungs-charakter besitzen k\u00f6nnen. <br data-reader-unique-id=\"76\" \/>Ein Grund mehr, keine eigenm\u00e4chtigen Touren ins unterirdische Labyrinth der teilweise einsturzgef\u00e4hrdeten H\u00f6hlen- und Stolleng\u00e4nge zu unternehmen!<\/div>\n<p>Gel\u00e4ndepr\u00e4gend griff der Mensch schon vor \u00fcber eintausend Jahren in das Felsenmeergeschehen ein und zwar durch massive Bergbaut\u00e4tigkeit, &#8211; dies in mindestens zwei Phasen!<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-medium wp-image-835 alignleft\" src=\"http:\/\/wp.sgs-ev.de\/wp-content\/uploads\/2021\/08\/BA2D0AE3-8D43-4245-BBE0-4F71E5D66678-225x300.jpeg\" alt=\"\" width=\"225\" height=\"300\" srcset=\"http:\/\/wp.sgs-ev.de\/wp-content\/uploads\/2021\/08\/BA2D0AE3-8D43-4245-BBE0-4F71E5D66678-225x300.jpeg 225w, http:\/\/wp.sgs-ev.de\/wp-content\/uploads\/2021\/08\/BA2D0AE3-8D43-4245-BBE0-4F71E5D66678-768x1024.jpeg 768w, http:\/\/wp.sgs-ev.de\/wp-content\/uploads\/2021\/08\/BA2D0AE3-8D43-4245-BBE0-4F71E5D66678-1152x1536.jpeg 1152w, http:\/\/wp.sgs-ev.de\/wp-content\/uploads\/2021\/08\/BA2D0AE3-8D43-4245-BBE0-4F71E5D66678-1536x2048.jpeg 1536w, http:\/\/wp.sgs-ev.de\/wp-content\/uploads\/2021\/08\/BA2D0AE3-8D43-4245-BBE0-4F71E5D66678-scaled.jpeg 1920w\" sizes=\"auto, (max-width: 225px) 100vw, 225px\" \/>Die \u00e4lteste bislang bekannte schriftliche Erw\u00e4hnung des neuzeitlichen Felsenmeerbergbaus findet sich in einem Bericht \u00fcber Bergwerke und Salinen der Grafschaft Mark aus dem Jahre 1688. Dort hei\u00dft es: \u201eEysenbergwerk Ambts Iserlohn im Kirspel Hemeren, der Perick genannt. Dieses hat dem Bericht nach \u00fcber 100 Jahre w\u00fcst gelegen&#8230;.&#8220; (Ewig nach Jacob).<\/p>\n<p>Dieses verlassene Altbergwerk wollten nun die Gebr\u00fcder von Brabeck wieder in Betrieb nehmen und erhielten hierf\u00fcr die Genehmigung im Jahre 1684. Diese Bergbauphase dauerte immerhin bis 1871, dann wurden die Gruben, vorwiegend aus wirtschaftlichen Gr\u00fcnden, geschlossen. Noch heute ist diese neuzeitliche Abbauphase auch \u00fcber Tage an diversen Stellen im Felsenmeer gut auszumachen. Dies ist auch nicht verwunderlich, waren doch in der Bl\u00fctezeit der \u201eGrube Helle&#8220; (ca. um 1750) bis zu 20 Bergleute dort besch\u00e4ftigt. Rund 25 bis 30 Sch\u00e4chte wurden abgeteuft. Abgebaut wurden Eisenerzvorkommen mit einem Roteisensteinanteil von 40 bis 60 %. Dieses war in den Kl\u00fcften des Kalkgesteins prim\u00e4r eingelagert worden. Die Verh\u00fcttung geschah in den Schmelzh\u00fctten von Wocklum, Oberr\u00f6dighausen und Sundwig.<\/p>\n<p>Dass der Felsenmeerbergbau auf jeden Fall schon vor dem 30j\u00e4hrigen Krieg im Felsenmeer umging, nahm also auch schon Jacob 1688 an. Johann Caspar Lecke ging in seiner Chronik um 1760 noch weiter und schrieb dem Felsenmeerbergbau ein Alter von 1000 Jahren zu. All dies war bis vor wenigen Jahren jedoch nicht beweisbar und erntete bei den meisten Wissenschaftlern und versierten Laien nachsichtige bis herbe Kritik. Doch zu unrecht, wie wir heute wissen!<br data-reader-unique-id=\"4\" \/><br data-reader-unique-id=\"5\" \/>1982 entdeckte eine Forschungsgruppe der SGS einen seit 1000 Jahren unber\u00fchrten Altbergbau!<br data-reader-unique-id=\"6\" \/><br data-reader-unique-id=\"7\" \/><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-medium wp-image-837 alignright\" src=\"http:\/\/wp.sgs-ev.de\/wp-content\/uploads\/2021\/08\/D35BD4A7-98EE-4775-8FB6-731064ADC904-300x225.jpeg\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"225\" srcset=\"http:\/\/wp.sgs-ev.de\/wp-content\/uploads\/2021\/08\/D35BD4A7-98EE-4775-8FB6-731064ADC904-300x225.jpeg 300w, http:\/\/wp.sgs-ev.de\/wp-content\/uploads\/2021\/08\/D35BD4A7-98EE-4775-8FB6-731064ADC904-1024x768.jpeg 1024w, http:\/\/wp.sgs-ev.de\/wp-content\/uploads\/2021\/08\/D35BD4A7-98EE-4775-8FB6-731064ADC904-768x576.jpeg 768w, http:\/\/wp.sgs-ev.de\/wp-content\/uploads\/2021\/08\/D35BD4A7-98EE-4775-8FB6-731064ADC904-1536x1152.jpeg 1536w, http:\/\/wp.sgs-ev.de\/wp-content\/uploads\/2021\/08\/D35BD4A7-98EE-4775-8FB6-731064ADC904-2048x1536.jpeg 2048w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/>Seit dieser Zeit wird an diesem bisher in seiner Komplexit\u00e4t einmalig in NRW dastehenden Grubenfeld intensiv, in Zusammenarbeit mit den zust\u00e4ndigen Fachbeh\u00f6rden und -instituten, Bergbauforschung betrieben.<br data-reader-unique-id=\"8\" \/>Die vielschichtigen Arbeiten auch nur in groben Z\u00fcgen zu schildern, w\u00fcrde an dieser Stelle zu weit f\u00fchren (hier sei auf die aktuellen Ver\u00f6ffentlichungen im \u201eAnschnitt&#8220; (Bergbaumuseum Bochum) und beim Papenbusch-Verlag (Menden) verwiesen). Eine weiterf\u00fchrende Monographie ist in Vorbereitung. <br data-reader-unique-id=\"9\" \/><br data-reader-unique-id=\"10\" \/>Als Zusammenfassung kann jedoch vermerktwerden, dass die bisherigen und aktuellen Forschungs-ergebnisse derzeit folgendes Bild ergeben:<br data-reader-unique-id=\"11\" \/><br data-reader-unique-id=\"12\" \/>Im Bereich des sog. \u201eFelsenmeeres&#8220; bei Hemer wurde zumindest zwischen dem Ende des 10. und 13. Jh. n. Chr. ein spezieller Tiefbau auf hochwertigen Eisenstein betrieben. <br data-reader-unique-id=\"13\" \/><br data-reader-unique-id=\"14\" \/>Gef\u00f6rdert wurden dabei haupts\u00e4chlich flusskieselartig gerolltes Erzgestein mit einem Roteisensteingehalt von \u00fcber 80 %, welches aus Ablagerungsschichten (Sekund\u00e4rlagerst\u00e4tten) innerhalb bis zu 20 Meter m\u00e4chtiger H\u00f6hlenflusssedimente (wahrscheinlich Terti\u00e4r) gewonnen wurde.<br data-reader-unique-id=\"15\" \/><br data-reader-unique-id=\"16\" \/>Derzeit sind im Bereich des Felsenmeeres ca. 70 H\u00f6hlen und Stollen bekannt. W\u00e4hrend die Stollen fast vollst\u00e4ndig dem neuzeitlichen Bergbau auf geringwertigere Prim\u00e4reisenerze zuzuordnen sind, kann davon ausgegangen werden, dass die in der Masse verbleibenden (nat\u00fcrlichen) Hohlr\u00e4ume von den Bergleuten des hochmittelalterlichen Abbaus wieder befahrbar gemacht wurden. Daraus folgernd, sowie aus weiteren eindeutigen Abbauspuren, kann davon ausgegangen werden, dass auch das \u00fcbert\u00e4gige Felsenmeer zumindest in den Bereichen III, IV und V sein Erscheinungsbild heute noch dem hochmittelalterlichen Bergbau verdankt.<br data-reader-unique-id=\"17\" \/><br data-reader-unique-id=\"18\" \/>Die fr\u00fchen Bergleute waren Meister ihres Faches! Erkennbar ist dies nicht nur an der zweckm\u00e4\u00dfigen und sauberen F\u00fchrung der G\u00e4nge und Sch\u00e4chte; sondern auch im Hinblick auf die Sicherheitsausbauten. Anhand der angebrachten Steigehilfen kann sogar auf die &#8222;Normgr\u00f6\u00dfe&#8220; der Bergleute (ca. 145 &#8211; 155 cm) geschlossen werden. <br data-reader-unique-id=\"19\" \/><br data-reader-unique-id=\"20\" \/>Das hochmittelalterliche Grubenfeld \u201eFelsenmeer&#8220; (\u201eDurin Hallen&#8220;) ist sicherlich nicht isoliert zu betrachten! Sich teilweise schon in Sichtweite befindlichen Schlackenpl\u00e4tze (in den Randzonen des Balver Waldes die gr\u00f6\u00dften S\u00fcdwestfalens) und diverse Befestigungssysteme (von der wassergrabengesch\u00fctzten Turmburg, bis zu ausgedehnten Wall-Graben-Systemen) scheinen in diesen Montankomplex eingebunden zu sein. <br data-reader-unique-id=\"21\" \/><br data-reader-unique-id=\"22\" \/>Demnach zeigt das o. g. Erscheinungsbild (inkl. der beschriebenen aktuell erfassten Fundlagen) des Gesamtkomplexes \u201eFelsenmeer-Deilinghofen-Balver Wald&#8220; deutliche Z\u00fcge einer bedeutenden hoch-mittelalterlichen Montanregion mit \u201epr\u00e4industriellem&#8220; Charakter!<br data-reader-unique-id=\"23\" \/><br data-reader-unique-id=\"24\" \/>Soweit die kurze Zusammenfassung der derzeitigen Forschungslage.<br data-reader-unique-id=\"25\" \/><br data-reader-unique-id=\"26\" \/>Gern beantworten wir Fragen zu den oben beschriebenen Untersuchungen; auch praktische und finanzielle Hilfestellungen sind &#8211; nat\u00fcrlich &#8211; gern gesehen.<br data-reader-unique-id=\"27\" \/><br data-reader-unique-id=\"28\" \/>Wolfgang H\u00e4nisch<br data-reader-unique-id=\"29\" \/>Programm \u201eAltbergbau Felsenmeer&#8220;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Geheimnisvolles Felsenmeer Das nahe der historischen Grenze zwischen dem m\u00e4rkischen und kurk\u00f6lnischen Sauerland gelegene \u201eFelsenmeer&#8220; bei Hemer (58675, M\u00e4rkischer Kreis, NRW) ist wohl eine der interessantesten und geheimnisvollsten Landschaftserscheinungen Deutschlands.\u00a0Eingebettet in einen rund 150 Jahre alten Buchenwald ist dieser felsige,<\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":0,"parent":0,"menu_order":0,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","template":"","meta":{"footnotes":""},"class_list":["post-827","page","type-page","status-publish","hentry"],"_links":{"self":[{"href":"http:\/\/wp.sgs-ev.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/pages\/827","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"http:\/\/wp.sgs-ev.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/pages"}],"about":[{"href":"http:\/\/wp.sgs-ev.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/page"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"http:\/\/wp.sgs-ev.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"http:\/\/wp.sgs-ev.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=827"}],"version-history":[{"count":22,"href":"http:\/\/wp.sgs-ev.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/pages\/827\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":881,"href":"http:\/\/wp.sgs-ev.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/pages\/827\/revisions\/881"}],"wp:attachment":[{"href":"http:\/\/wp.sgs-ev.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=827"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}